Schweizer Flirtbörsen im Test und Vergleich

Flirten, chatten, Singles treffen und vielleicht noch die grosse Liebe finden – das alles gibt es auf Flirtbörsen. Flirtbörsen bzw. Singlebörsen sind die lockere und unkomplizierte Variante des Online-Datings. Sie charakterisieren sich durch eine schnelle Anmeldung und einfache Suchmöglichkeiten.

Auf grossen und guten Plattformen kann man auf einen Schlag mit vielen interessanten Menschen in Kontakt kommen. Da wird das tägliche Chatten schnell zur Sucht. Flirtbörsen sind für die breite Masse geeignet. Egal, ob alt oder jung, Azubi oder Unternehmer – jeder kann hier fündig werden.

Nachfolgend stellen wir Ihnen unsere Favoriten vor. Aus unserer Erfahrung gibt es dort viele interessierte Singles und die Chancen auf Dates stehen sehr gut.

Die besten Singlebörsen zum Flirten

Lovescout24:

Über 1 Million Erfolgspaare

Wolke7-Faktor:

7 von 7 Bewertung

Aktuelle Nutzer in der Schweiz:

ca. 225’000

Durchschnittsalter:

38 Jahre

Mitgliederstuktur:

  • Frau  43 % Frauen
  • Mann  57 % Männer

Kosten:

ab CHF 39.90 / Monat

Besonderheiten:

  • Sehr beliebte Singlebörse
  • Viele aktive Mitglieder
  • Gute Funktionen
  • App vorhanden
Lovescout24 kostenlos ausprobieren! Testbericht

Zweisam:

Ernsthafte Partnersuche für Singles ab 50

Wolke7-Faktor:

6 von 7 Bewertung

Aktuelle Nutzer in der Schweiz:

ca. 35’000

Durchschnittsalter:

60 Jahre

Mitgliederstuktur:

  • Frau  54 % Frauen
  • Mann  46 % Männer

Kosten:

ab CHF 39.90 / Monat

Besonderheiten:

  • Nur Singles ab 50 dabei
  • Einfache Suchmöglichkeiten
  • Veranstaltungen
  • App vorhanden
Zweisam kostenlos ausprobieren! Testbericht

Bildkontakte:

Singlebörse zum Chatten, Flirten, Verlieben

Wolke7-Faktor:

4 von 7 Bewertung

Aktuelle Nutzer in der Schweiz:

ca. 17’500

Durchschnittsalter:

30 Jahre

Mitgliederstuktur:

  • Frau  39 % Frauen
  • Mann  61 % Männer

Kosten:

ab CHF 0.-

Besonderheiten:

  • Foto-Pflicht im Profil
  • Chat-Räume
  • Foto-Voting
  • App vorhanden
Bildkontakte kostenlos ausprobieren! Testbericht

Das ist für Flirtbörsen typisch

Flirtbörsen sind breitgefächert in Bezug auf die Nutzergruppe. Sie sprechen nicht explizit Akademiker oder Singles mit einem festen Bindungswunsch an. Es sind alle Singles willkommen, die neue Kontakte zum Flirten suchen. Die Kontakte können dabei ganz unterschiedlicher Natur sein. Es geht in erster Linie um das Kennenlernen von anderen Singles und um Dates. Die meisten Nutzer sind zwar schon an einer Beziehung interessiert. Allerdings steht eine Partnerschaft fürs Leben oder eine Heirat nicht im Vordergrund, wie es z.B. bei Partnervermittlungen der Fall ist. Singlebörsen bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit zum Kennenlernen, bei der alle Optionen offen bleiben: vom einfachen Flirt und Chat bis zu einer festen Beziehung.

Da es um ein schnelles Kennenlernen von anderen Singles geht, gibt es keine Einschränkungen im Suchverfahren. Jeder kann sich schnell anmelden und sofort auf die Suche gehen. Die Suche geht anhand von verschiedenen Suchfiltern, die eingestellt werden können, um sich diejenigen Mitglieder anzeigen zu lassen, die diesen Kriterien entsprechen, z.B. Nutzer im bestimmten Alter, aus einem bestimmten Umkreis, mit einer bestimmten Haarfarbe usw. Im Prinzip hat jeder Nutzer den Zugriff auf die ganze Mitgliederdatenbank und kann sich dort bestimmte Personen herauspicken und diese anschreiben.

Welche Flirtportale sind gut?

Das Wichtigste auf einer Singlebörse sind viele Nutzer. Wenn eine grosse Auswahl an möglichen Kontakten vorhanden ist, dann klappt es mit den Dates auch besser. Ist eine Plattform nicht sehr gross, gibt es oft nicht genug potentielle Partner, die für ein Date in Frage kommen. Das beeinträchtigt natürlich die Erfolgswahrscheinlichkeit. Auch das Geschlechterverhältnis sollte beachtet werden. Wenn es auf einem Portal einen starken Männer- oder Frauenüberschuss gibt, dann sind die Chancen nicht gleich verteilt.

Ausserdem ist es wichtig, dass der Betreiber der Seite seriös ist und den Nutzern einen sicheren Rahmen zum Flirten zur Verfügung stellt. Daher ist es ratsam, sich bei bekannten und getesteten Anbietern anzumelden. Wenn eine Flirtbörse über eine oder mehrere Empfehlungen einer Testinstitution verfügt, dann ist sie nicht ganz unbekannt. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass man dort in guten Händen ist.

Werfen Sie einen Blick ins Impressum und in die AGB, bevor Sie sich auf einem neuen Flirtportal anmelden. Sehen die Informationen vertrauenswürdig aus, dann kann man den Schritt zur Anmeldung wagen und sich im Mitgliederbereich umschauen.

Was gibt es noch zu wissen?

Auch das Flirten hat seinen Preis. Sie müssen fast immer mit Kosten rechnen. Die Plattformen werden nicht von freiwilligen Helfern betrieben, sondern von Unternehmen, die Mitarbeiter anstellen und andere Ausgaben haben. Daher sind die meisten – und vor allem die guten – Singlebörsen kostenpflichtig.

Allerdings fallen die Kosten erst für die Kontaktaufnahme zu anderen Nutzern an. Das bedeutet, dass man sich zunächst auf dem Portal anmelden und umsehen kann, bevor man bezahlt. So kauft man keine Katze im Sack, sondern man kann schauen, wie viele andere Nutzer registriert sind.

Wenn Sie sich für eine Bezahlmitgliedschaft bei einer Flirtbörse entschieden haben, ist es wichtig, an die Kündigung zu denken. Denn es ist ähnlich wie bei einem Handy-Vertrag. Wenn man es nicht kündigt, wird es automatisch um einen weiteren Zeitraum verlängert. Bei den oben genannten Anbietern geht die Kündigung ganz einfach per Knopf in den Account-Einstellungen oder per E-Mail. 

Gibt es kostenlose Flirtbörsen?

Nur sehr wenige Flirtseiten sind kostenlos. Das liegt zu einem daran, dass es schwierig ist, ein Gratis-Portal kostendeckend zu betreiben. Zum anderen gibt es auf den kostenlosen Flirtplattformen oft das Problem, dass ein niveauvolles Miteinader zwischen den Nutzern schwer zu erreichen ist. Männer, die nichts für die Partnersuche bezahlen, werden schnell unhöflich den Frauen gegenüber. Das führt dazu, dass solche Flirtbörsen schnell schliessen, weil die Nutzer kein Erfolgserlebnis vorfinden und sich schnell abmelden. Das hat wiederum zur Folge, dass die Seite nicht wächst und vom Betreiber irgendwann aufgegeben wird.

Allerdings gibt es trotzdem einige wenige kostenlose Singlebörsen in der Schweiz, die es geschafft haben, zu bestehen und beliebt zu werden. Dazu gehören z.B. LablueFinya oder Bildkontakte. Zwar gibt es auch dort die angesprochenen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Männern und Frauen. Aber mit Geduld ist es trotzdem möglich, interessante Menschen kennenzulernen. Die besten Flirtchancen haben wir allerdings bei unseren Testsiegern festgestellt. Diese sind leider nicht kostenlos, dafür aber gut.


Autoren

Karina Seltzner und Sandra Obermann beobachten die Szene seit 2008 und gehören zu den wenigen Online-Dating-Expertinnen in der Schweiz.

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